Aktuelles:
Sommerprogramm 2011 / I

Sommerprogramm 2011 / I

Sommerprogramm 2011 / II

 

Franziska Fendel, 1. Vorsitzende der Landjugend im Jahr 2011

Franziska Fendel, 1. Vorsitzende der Landjugend im Jahr 2011

 

 

Starnberger Sueddeutsche

Starnberger Sueddeutsche

Die neue Vorstandschaft

Die neue Vorstandschaft

Die Vorstandschaft 2010
Die Vorstandschaft 2010

 

Landjugend Wangen - Neufahrn :: Schlauchboot-Tour
Landjugend Wangen – Neufahrn :: Schlauchboot-Tour

Schon kurz nach dem Ende des 2. Weltkrieges entsteht in Wangen und Neufahrn eine kleine Landjugendgruppe, in deren Rahmen sich Burschen und Mädchen zusammenfinden, um gemeinsam etwas zu unternehmen. Formell ist die Gruppe zunächst unter dem Dach des Bayerischen Bauernverbandes organisiert; genauso ist man aber auch auf kirchlicher Ebene präsent. Bei den gemeinsamen Unternehmungen steht das Bergwandern hoch im Kurs.

Als 1946 ein neuer Geistlicher, der 34 Jahre junge Expositus

 Anton Bader nach Wangen versetzt wird, findet die Dorfjugend einen willkommenen Partner. Über die Bauernverbandsjugend kommt man mit Jugendgruppen von Andechs und Frieding in Kontakt. Ein herausragendes Ereignis ist die Reise zum internationalen Jugendtreffen nach Dänemark im Jahr 1954, bei dem das Thema Völkerverständigung im Vordergrund stand und die jungen Deutschen hier eine besondere Rolle spielten, wie Michael Hanfstingl und Franz Gaul noch zu erzählen wissen.
Als gebürtigen Grainauer zieht es Pfarrer Bader immer wieder in seine Heimat und bei diesen Gelegenheiten organisiert er wiederholt Ausflüge für die Ministranten, die Jugend oder den Kirchenchor. Weitere Ziele sind Unterammergau, das Salzburgerland und das Allgäu

Zu einer der wesentlichsten Aktivitäten der Landjugend wird in den 50er Jahren das Theaterspielen.  Bayrische Stücke stehen auf dem Programm, etwa der „Schützenbräutigam“ oder „Der Onkel aus Afrika“, meistens unter der Regie von Hans Feder, der laut hinter der Bühne schimpft, wenn die Darsteller wieder einmal mit den falschen Requisiten auf die Bühne treten oder ein Stichwort vergessen.

In den 70ern allerdings entdeckt die Landjugend ihre Freude am Volkstanz wieder, der längere Zeit mehr den Burschenschaften und den Maifeiern vorbehalten war. Intensives Einüben von Schuhplattlern und Figurentänzen, darüber hinaus fesche einheitliche Dirndlgewänder machen so selbstbewusst, dass Auftritte bei den Volkstanzwettbewerben der Bezirkslandjugendtage und auf dem Zentral-Landwirtschaftsfest in München zu schönen Erfolgen führen.

Die Einweihung der neuen Mehrzweckhalle in Wangen im Jahr 1974 eröffnet den Wangener Vereinen und auch der Landjugend neue Möglichkeiten, woraufhin mit dem dankbaren Stück “Der Weiberfeind“ auch wieder an die alte Theatertradition des Vereines angeknüpft wird.

Mit der Einweihung des neu gebauten Wangener  Pfarrheim im September 1978 findet die Gruppe erstmals so etwas wie eine Heimstatt. Versammlungen, Film- und Quizabende sowie  Weihnachtsfeiern finden ab jetzt in der Regel hier statt. Die Idee, in den beiden Dörfern Jung und Alt einander näher zu bringen, führt dazu, Altennachmittage zu veranstalten und Altenausflüge zu begleiten.  

Ein Fixpunkt im jährlichen Gruppenkalender war lange Zeit jeweils im Januar die Fahrt zur „Grünen Woche“ nach Berlin. Neben den großen Ball- und Theaterveranstaltungen war es immer wieder aufregend und zugleich anziehend, nach intensivsten Kontrollen Ost-Berlin, die Hauptstadt der DDR zu erleben. Höhepunkt der Berlinreisen ist im Jahr 1984 die Mitwirkung der Wangen-Neufahrner bei der zentralen Jugendveranstaltung im Internationalen Congress Centrum. Der Bezirksverband Oberbayern gestaltet dabei mit viel Elan und großem Erfolg vor über tausend Zuschauern eine aufwändige Szenenmontage zum Thema Jugendarbeitslosigkeit.

Nach einer ruhigeren Zeit und einem Generationswechsel  in den 90ern finden sich im Juni 2002 über 40 interessierte Jugendliche – diesmal nicht nur aus Wangen und Neufahrn – zusammen und beschließen, die LJ wieder zu neuem Leben zu erwecken. Zum nach wie vor beliebten Volkstanz kommen Themen wie Tanzkurse, Grillfeste, Musikfeste wie „Notte Italiana“, Cocktailparties, Ausflüge ins Kino oder zum Bowling, Schlauchbootfahrten und vieles mehr.

In den etwa 60 Jahren ihres Bestehens setzten in der LJWN als Vorsitzende in der Anfangszeit Michael Hanfstingl, später Thomas Pentenrieder und in den letzten Jahren Katharina Pentenrieder, Mathias Lautenbacher und Franziska Fendel Maßstäbe.

Homepage: http://www.ljwn.de